Archiv für die Kategorie „Musikbox“
Brings: Superjeile Zick
Maach noch ens die Tüt an, he is noch lang nit Schluss,
un uch noch en Fläsch op, ich will noch nit noh Huus.
Ich kenn en paar Schüss, die han bestimmt wie mer
Bock op en Party, sag dat jeit doch hier.
Kumm, maach keine Ärjer, maach uns keine Stress,
mer sin uch janz leis un maache keine Dress.
A beßje jet rauche, jet suffe und dann
loore ob mer mit dä Schüss jet danze kann.
Chorus:
Nä, wat wor dat denn fröher en superjeile Zick,
mit Träne in d’r Auge loor ich manchmol zurück,
bin ich hück op d’r Roll nur noch half so doll,
doch hück Naach weiß ich nit wo dat enden soll. Diesen Beitrag weiterlesen »
Instrumente
Ursprünglich gehören zu den Spielmannszügen Querpfeifen und Trommeln. Seit den Türkenkriegen werden auch die Lyra, das Becken und der Schellenbaum eingesetzt, weshalb man auch von »türkischer Musik« oder „Janitscharenmusik“ spricht.
Der klassische Spielmannszug begnügt sich mit diesen Instrumenten, wobei an Querpfeifen nur die Sopranflöte benutzt wird.
Ein klassischer Spielmannszug mit erweitertem Flötensatz nutzt auch Diskant-, Alt- und Tenorflöten. Auch ein erweitertes Schlagwerk mit zusätzlichen Schlaginstrumenten (große Trommel, Pauke, Stabspiele etc.) kommt immer häufiger zum Einsatz.
Wenn die Schlaginstrumente die Hauptrolle übernehmen bzw. alleinige Instrumente sind, wird der Verein »Trommlercorps« genannt.
Jedoch zeigt sich eine deutliche Entwicklung. Immer mehr Spielmannszüge stellen ihr Instrumentarium total um. Statt der alten Sandnerflöten werden Klappenflöten eingesetzt. Mit Querflöten und Piccoli werden ganz neue Klangfarben erreicht. Der traditionelle Spielmannzugklang ist dadurch stark erweitert worden. Auch Altquerflöten und Bassflöten werden zunehmend in den Orchestren eingesetzt. Ebenso sieht es im Schlagwerk aus. Die „Standard“-Besetzung wurde gewaltig erweitert. Hinzu kommen nun Pauken, Drumset und erweitertes Schlagwerk (Cymbals, Guiro, Congas etc.) Die Stabspiele werden ergänzt durch Marimba, Xylophon oder Vibraphon. Diesen Beitrag weiterlesen »
Geschichte des Spielmannswesens
Der Ausdruck Spielmann und das Pfeiferrecht lässt sich bis ins achte Jahrhundert zurückverfolgen. Aufzeichnungen aus dem 13. Jahrhundert ist zu entnehmen, dass Flöte und Trommel gemeinsam gespielt wurden (ein „Spyl“). Horn-, Flöten- und Trompetensignale sind schon frühzeitig aus dem Militärwesen bekannt (siehe Fanfare (Signal)). Aufmärsche, Gefechts- und Alarmübungen wurden im Gleichschritt vorgenommen, unterstützt durch das Spielen von Flöten und anderen Blasinstrumenten sowie den Trommelschlag. Diesen Beitrag weiterlesen »